Glossar
Im Folgenden werden zentrale von uns verwendete Begriffe kurz erläutert:- Komplexe Probleme
Komplexe Probleme sind durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren, deren starke Verknüpfung untereinander sowie durch Dynamik charakterisiert. Art und Intensität der Beziehungen können sich verändern, Einflussfaktoren dazustossen oder wegfallen. Das Muster der Zusammenhänge – die Vernetzung – ist einem Wandel unterworfen. Diese Art von Problemen lässt sich mit herkömmlichen Management-Methoden und -Modellen schlecht bewältigen.
- Lernende Organisation
Eine lernende Organisation verfügt über Strukturen, Prozesse und eine Kultur, welche eine zielgerichtete, systematische Weiterentwicklung ihrer Wissensbasis erlauben sowie die Erhöhung der individuellen sowie kollektiven Problemlösungs- und Handlungskompetenz sicherstellen.
- Netzwerk
Unter dem Netzwerk wird die vernetzte Darstellung sämtlicher relevanter Einflussfaktoren einer Problemsituation verstanden und ist als Abbild der Problemsituation beziehungsweise Geschäftslogik zu verstehen.
- Systemorientierte Managementlehre
Der systemorientierten Managementlehre sind Erkenntnisse aus de Grundlagenforschung in der Systemtheorie bzw. in der Kybernetik zugrunde gelegt. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler haben diese Erkenntnisse aufgenommen und auf Unternehmen sowie andere soziale Systeme übertragen. Ein zentrales Element all dieser Ansätze ist die Forderung nach einem konsequenten Denken in Kreisläufen, also nach einem vernetzten Denken.
- Vernetztes Denken
Als «Vernetztes Denken» ist ein Denken in Kreisläufen gemeint, das mehr berücksichtigt, als einfache Ursache-Wirkungs-Beziehungen. Vernetztes Denken umfasst folgende Fähigkeiten:
- auch indirekte Wirkungen zu erkennen und zu beurteilen
- dabei insbesondere auch Rückwirkungen auf die Ursache (feedback loops) zu erkennen
- ganze Netze von Wirkungsbeziehungen aufzubauen und verstehen zu können
